Thomas Zürich

 

Noch vor zwei Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mich als Kandidat für den Titel des Mr. Rubber Switzerland melden würde, geschweige denn, dass ich die Schärpe umgehängt erhalten würde. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Der Grund, weshalb ich es getan habe, ist sehr simpel. Ich denke, es ist Zeit, dass wir uns alle ein bisschen mehr für unsere Gesellschaft engagieren. Und am besten sucht man nicht zu weit, sondern fängt vor der eigenen Haustüre an, denn das liegt einem am nächsten. Alles andere kann man dann immer noch in einem nächsten Schritt machen.

Die Swiss Rubbermen waren für mich damals ein idealer Ausgangspunkt für den Schritt in eine Welt, die keine Vorurteile gegenüber Geschlechtern, Sexualität oder Fetisch hat. Ich erlebte unvoreingenommene Offenheit und vor allem eine Lebensfreude, die ansteckend wirkten. Und das möchte ich weitergeben – einerseits innerhalb unserer Rubber-Community, aber eben auch darüber hinaus. Denn wir sind alles Menschen, und uns verbindet weitaus mehr als uns unterscheidet. Und das macht uns letztlich zu einer einzigen Community.

So einfach wie meine Motivation ist letztlich auch meine Zielsetzung: Ich möchte Leute involvieren und animieren, sich selber auch einen kleinen Ruck zu geben. Es braucht gar nichts Weltbewegendes zu sein, aber ich bin der Überzeugung, dass jeder einen kleinen Beitrag leisten kann zum Wohl aller. Manchmal reicht schon eine helfende Hand, eine Idee, ein offenes Ohr oder nur schon ein freundliches Lächeln gegenüber einem Unbekannten. Wenn jeder das macht, wäre der Effekt schon riesig. Auf jeden Fall viel grösser als alles, was eine einzelne Person erreichen kann.

Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr als Mr. Rubber Switzerland viele Leute kennenlernen darf, und dass aus diesem Netzwerk Ideen und Handlungen entstehen. Welche das sein werden, das hängt auch von euch ab. Also los, auf geht’s!

 

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